Project Description

Vom Ziel zum Spiel!

Per Sprintverfahren zum eigenen Zielvereinbarungsprozess.

Viele Unternehmen stellen fest, dass ihr bisheriges Vergütungssystem nicht mehr so gut funktioniert- denn was heute gilt, ist morgen schon überholt. Ist die Zielvereinbarung noch zu retten?

Die Geschäftsführung eines mittelständischen Unternehmens aus der Entertainment- Branche beschließt, seine Belegschaft an der Lösung dieses Problems aktiv zu beteiligen. In einem zweitägigen Sprint setzen sich zwanzig Mitarbeiter und Führungskräfte mit dem Thema auseinander.

Die Herausforderung

„Wie sieht eine Lösung für einen neuen Zielvereinbarungsprozess aus, die die vielen Bedürfnisse der Beteiligten berücksichtigt? Und wie vermitteln wir der Geschäftsführung unsere Lösungsideen?“

Schnell wird klar, wie vielfältig und teilweise widersprüchlich die Bedürfnisse im Zielvereinbarungsprozess sind- eine Gemengelage, für die sich wirklich keine einfache Lösung anbietet.

Prozess & Prototyping

Die Gruppe begibt sich daran, Ideen für Teilprobleme zu entwickeln. Jeder fertigt mindestens eine Ideen-Skizze an. Staunend stehen die Kreativen vor ihrer „Art Gallery“: „Ich hätte nie für möglich gehalten, dass wir in der Lage dazu sind, eine solche Menge an spannenden Ideen zu entwickeln, geschweige denn sie zu skizzieren!“, stellt ein Kollege überrascht fest.

Mehrere Subteams arbeiten die Ideen in der Folge weiter aus. Damit auch das Zusammenwirken der einzelnen Lösungsideen mitbedacht werden kann, setzt das Team den neuen Zielvereinbarungsprozess kurzerhand zu einem dreidimensionalen Prototypen zusammen. Möglich macht das die geniale Prototyping-Technik SAP Scenes, der UX Designerin Karen Detken. Aus vorgefertigten Schablonen entstehen Scenen mit Figuren. Sprechblasen verdeutlichen Interaktionen, Gedanken und Emotionen der fiktiven Protagonisten. Was in der Toolbox nicht vorhanden ist, wird vor Ort kurzerhand dazu gezeichnet: Visual Facilitator Thorsten Ohler (Chartflipper.de) illustriert, was das Zeug hält.

Der große Vorteil dieser Methode ist, dass alle Details auch zwischen den Subteams direkt am Modell diskutiert und angepasst werden können.

Die einzelnen Scenen werden zum Abschluss abfotografiert- es entsteht im Handumdrehen eine unterhaltsame und anschauliche Präsentation für die Geschäftsführung.

Fazit

Visualisierung und Prototyping machen komplexe Zusammenhänge verständlicher und einfacher zu bearbeiten. Wenn Betroffene ihre Themen selbst bearbeiten, entstehen Lösungen, die ihre Bedürfnisse wirklich treffen.

Projektinfo

Kunde: vertraulich
Job: Workshopdesign & Facilitation

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